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    <title>Dahoam vor 500 Jahr&apos; (Das Leben in Innsbruck im Jahr 1511)</title>
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    <description>Das Leben in Innsbruck im Jahr 1511</description>
    <dc:publisher>cigarman</dc:publisher>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:date>2011-08-31T19:08:15Z</dc:date>
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    <title>Dahoam vor 500 Jahr&apos;</title>
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  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/abschlussbericht-metherstellung/">
    <title>Speis und Trank</title>
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    <description>&lt;h1&gt;Abschlussbericht zur Metherstellung nach fünf Wochen&lt;/h1&gt;
&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;CIMG4990&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/CIMG4990.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;
&lt;center&gt;&lt;h3&gt;Der fertige Met.&lt;/h3&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;Nachdem die restliche im Met befindliche Hefe abgesunken ist, muss die Flüssigkeit noch einmal umgefüllt werden. Damit es nicht übermäßig lange dauert, und die Hefe dabei nicht wieder aufgewirbelt wird, empfiehlt es sich, dafür einen Schlauch zu benutzen. Gut eignet sich beispielsweise ein Infusionsschlauch, da er bereits steril ist.&lt;/p&gt;
&lt;img title=&quot;Was benötigt wird&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Was benötigt wird&quot; width=&quot;150&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met-3.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;Met wird umgefüllt&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Met wird umgefüllt&quot; width=&quot;150&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met-4.jpg&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Der Schlauch wird durch vorsichtiges Saugen gefüllt, und in eine tiefer stehende leere (und wie immer saubere!) Flasche gesteckt. Dabei muss man darauf achtgeben, dass der Schlauch in der oberen Flasche immer unter der Flüssigkeitsoberfläche bleibt, aber auch nicht die Hefeschlacke am Boden aufwirbelt. Nach kurzer Zeit ist der Met umgefüllt. Der Met ist jetzt trinkfertig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun die Flasche luftdicht verschließen, und bis zum Genuss an einem dunklen und kühlen Ort lagern.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Fazit:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Durch den günstigen Honig ist der Met eher herb geworden. Dem Autor schmeckt das sehr gut. Wer eher lieblichen Met bevorzugt, kann ihn nun mit Honig nach eigenem Geschmack nachsüßen.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Speis und Trank</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-19T13:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/zwischenbericht-zur-metherstellung-nach-3-wochen/">
    <title>Speis und Trank</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/zwischenbericht-zur-metherstellung-nach-3-wochen/</link>
    <description>&lt;h1&gt;Zwischenbericht zur Metherstellung nach drei Wochen&lt;/h1&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Met nach 3 Wochen&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Met nach 3 Wochen&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met1.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h3&gt;Hier ein Bild, wie der Met nach 3 Wochen aussieht:&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Hefe ist größtenteils abgesunken, es bilden sich kaum mehr Blasen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den nächsten Tagen sollte der Met vorsichtig in eine andere, ebenfalls sterile, Flasche umgefüllt werden. Am besten in eine verschließbare 1-Liter-Flasche, da jetzt kein Raum für die Blasen mehr gebraucht wird. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut eignet sich für das Umfüllen ein Trichter mit einem Kaffee-Filter.&lt;/p&gt;

&lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met-2.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Photo: Arno Cincelli&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Photo: Arno Cincelli&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met-2.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Met-2_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Es war eine gewisse Patzerei, aber jetzt ist der Met umgefüllt. Die 1-Liter-Glasflasche wurde zuvor mit kochendem Wasser mehrfach ausgewaschen. Das gilt auch für den Trichter und den Verschluss. Da die Kaffee-Filter schnell verstopften, mussten sie immer wieder ausgewechselt werden. Der ganze Vorgang erforderte ein wenig Geduld. Es empfiehlt sich, die Flasche zum Umfüllen in eine große Schüssel zu stellen, so bleibt die Patzerei in einem akzeptablen Rahmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Met ist noch etwas trübe und schmeckt ein wenig nach Hefe. Insgesamt ist der Geschmack eher herb, aber nicht sauer und erinnert ein wenig an Bier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trinkbar ist der Met bereits, aber wenn man den Hefegeschmack nicht mag, sollte man ihn weiter klären lassen. Dazu sollte man die Flasche verschlossen an einen kühlen, dunklen Ort stellen.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Speis und Trank</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-05T13:32:00Z</dc:date>
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    <title>Speis und Trank</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/met-fuer-einsteiger/</link>
    <description>&lt;h1&gt;1 Liter Met für 3,57 Euro und ein Kondom&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;von Arno Cincelli&lt;/h3&gt;
&lt;h2&gt;Der als Met bekannte Honigwein dürfte überall, wo es Honig gab, hergestellt worden sein. Aus gesundheitlichen Gründen wurden in der Vergangenheit häufig &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/zwischen-koernerfutter-und-fressgelage/&quot;&gt;alkoholhaltige Getränke&lt;/a&gt; konsumiert, da das Wasser oft verunreinigt war. &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/matthias-michalak/&quot;&gt;Mathias Michalak&lt;/a&gt; und der Konditor Simon Althaler von Klyatwa Veles stellen selbst seit längerer Zeit Met her. Speziell für diese Seite haben sie ein kostensparendes Einsteiger-Rezept entwickelt. Alles was dazu benötigt wird, findet man normalerweise im Haushalts-Vorrat. &lt;/h2&gt;
&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;Foto: Arno Cincelli&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;Foto: Arno Cincelli&quot; width=&quot;667&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Zutaten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Alles, was man für die Metherstellung benötigt&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Allgemein benötigt man für die Metherstellung nur Honig, Wasser, Hefe, ein Gärgefäß und einen Gärspund. Ein Vorteil ist, dass die Hauptzutaten, im Gegensatz zu Wein und Bier, flüssig sind. So bleiben keine Rückstände, die man entsorgen müsste. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gärgefäße und Gärspunde sind im Fachhandel erhältlich. Für dieses Rezept genügen aber schon eine 1,5-Liter-Plastikflasche und ein Kondom. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls im Weinhandel sind spezielle Hefesorten für die verschiedensten Zwecke erhältlich. Mathias Michalak und Simon Althaler raten bei diesem Rezept zu einfacher Trockenhefe fürs Backen. Sie hat den Vorteil, dass sie den Gärprozess bei 12-13 Volumenprozent Alkohol stoppt. Man muss also nicht während des Gärprozesses auf den Alkoholgehalt achten. Nachsüßen ist bei einem Mischverhältnis von 1:1,5 (Honiggewicht:Wassergewicht) ebenfalls unnötig.&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Rechnung.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Foto: Arno Cincelli&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Foto: Arno Cincelli&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Rechnung.jpg&apos;,225,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Rechnung_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h2&gt;Besorgungsliste:&lt;/h2&gt;(In einer Innsbrucker Filiale einer Lebensmittelkette lag der Preis dieser Zutaten am 11. Juli 2011 bei 3,57 Euro.)
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;500g&lt;b&gt; Honig&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;1-2 Säckchen &lt;b&gt;Trockenhefe &lt;/b&gt;(je 21g)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;1 unbehandeltes (und natürlich unbenutztes) &lt;b&gt;Kondom&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;1 leere 1,5-Liter-&lt;b&gt;Plastikflasche&lt;/b&gt; (Es empfiehlt sich, eine Flasche Wasser zu kaufen und erst vor der Verwendung zu öffnen. So bleibt sie innen völlig steril und muss nicht ausgespült werden.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2&gt;Ablauf:&lt;/h2&gt; &lt;b&gt;Wichtig: Immer peinlichst sauber arbeiten!&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;750ml Wasser auf ca. 80°C erwärmen&lt;/b&gt;, aber nicht kochen lassen. Man erkennt die richtige Temperatur daran, dass bereits Dampf aufsteigt und sich erste Bläschen bilden. Bei dieser Temperatur werden die im Wasser enthaltenen natürlichen Hefen und Bakterien abgetötet.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;500g Honig in das Wasser einrühren.&lt;/b&gt; Die Mischung in die Flasche umfüllen und verschlossen auf Handtemperatur abkühlen lassen. (Die Flasche vorher mit kochendem Wasser ausspülen.)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Trockenhefe dazugeben&lt;/b&gt; und ordentlich aufschütteln.&lt;/li&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Kondom.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Foto: Arno Cincelli&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Foto: Arno Cincelli&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Kondom.jpg&apos;,225,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Kondom_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;li&gt;Das abgerollte &lt;b&gt;Kondom über den Flaschenhals ziehen&lt;/b&gt;, so wird verhindert, dass Luft von außen zukommt. Trotzdem kann das entstehende Gas aus dem Gärprozess entweichen. So funktioniert das Kondom wie eine einfache Version eines Gärspundes.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Schon nach etwa 20 Minuten sollte der Gärprozess einsetzen. Der freie Raum in der Flasche verhindert ein Überschäumen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die Flasche an einen ruhigen Ort bei Zimmertemperatur stehen lassen. Die Hefe arbeitet in diesem Temperaturbereich am besten. Nicht in das direkte Sonnenlicht stellen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Nach zwei bis sechs Wochen ist die Gärung abgeschlossen, es entstehen keine Gase mehr. Der Met ist grundsätzlich sofort trinkbar, schmeckt aber noch nach Hefe.&lt;/li&gt;   
&lt;li&gt;Wenn man diesen Geschmack nicht wünscht, muss man den Met möglichst vorsichtig in eine andere Flasche umfüllen. Der Bodensatz bleibt in der ursprünglichen Flasche. Die neue Flasche sollte man einen kühlen dunklen Ort weiter klären lassen. Den Bodensatz nicht aufschütteln!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2&gt;Genuss:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der fertige Met kann kalt, warm oder heiß getrunken werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er eignet sich auch zum Kochen an Stelle von Weißwein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer Tipp von Mathias Michalak ist der sogenannte Met-Tee. Hier wird Met im Verhältnis 1:1 mit heißem Wasser vermischt. Die Mitglieder von Klyatwa Veles haben damit gute Erfahrungen bei Halsentzündungen und Erkältungen gemacht.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Geschmacks-Varianten zum Experimentieren:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der fertige Met lässt sich leicht mit Gewürzen wie Vanilleschoten oder Zimtstangen aromatisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man statt dem Wasser Früchte- oder Kräutertee benutzt, bekommt der Met ebenfalls einen völlig anderen Geschmack. Wichtig: Kein grüner oder Schwarztee!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Chili-Met, Chilischoten in  einem Teebeutel schon zur Gärung hinzufügen. Wenn die gewünschte Schärfe erreicht ist, den Teebeutel herausnehmen.&lt;/p&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Weblinks:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Met&quot;&gt;Wikipedia-Artikel Met&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.klyatwa-veles.com/&quot;&gt;Klyatwa Veles&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;


&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/met-fuer-einsteiger/comment&quot;&gt;Kommentare&lt;/a&gt; und Erfahrungsberichte zu diesem Met-Rezept sind herzlich willkommen!&lt;/h2&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Speis und Trank</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-11T11:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/videos/">
    <title>Videos</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/videos/</link>
    <description>&lt;h1&gt;&quot;Nacktarsch&quot; am goldenen Dachl&lt;/h1&gt;

&lt;h3&gt;Bilder auf Spielkarten stellen oft typische Lebenssituationen dar.  &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/dr-monika-frenzel/&quot;&gt;Monika Frenzel&lt;/a&gt; ist im am 22. Juni 2011 veröffentlichten &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/interview-mit-monika-frenzel/&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; bereits darauf eingegangen.&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der entsprechende Abschnitt liegt hier nun auch als kurzer Web-Clip mit den entsprechenden Bildern vor.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;853&quot; height=&quot;510&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/WHtBxMms3uM?version=3&amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/WHtBxMms3uM?version=3&amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;853&quot; height=&quot;510&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Podcasts und Videos</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-05T07:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/kampfkunst/">
    <title>Kampfkunst</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/kampfkunst/</link>
    <description>&lt;h1&gt;Kalter Stahl und blaue Flecken&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;Von Arno Cincelli&lt;/h3&gt;
&lt;h2&gt;Im Jahr 1511 verfügte Kaiser Maximilian I. im Landlibell, dass die Tiroler selbst für die Verteidigung ihres Landes verantwortlich sind. Die Übung mit Waffen wurde Pflicht für jeden Innsbrucker. Dies war der Ursprung des Schützenwesens. Aber auch mit anderen Waffen wird heute noch nach historischem Vorbild trainiert.&lt;/h2&gt;
&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;Bild: Angela Tröber&quot; height=&quot;447&quot; alt=&quot;Bild: Angela Tröber&quot; width=&quot;720&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Kampftraining.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Zwei Mitglieder der Reenactmentgruppe Klyatwa Veles beim Training im Rahmen eines Winterlagers.&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nein, besondere Ausrüstung brauchst Du nicht, hat &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/matthias-michalak/&quot;&gt;Matthias Michalak &lt;/a&gt;vor dem ersten Treffen gemeint, außer vielleicht ein Paar feste Handschuhe. Wie ein Bär sieht er aus, trotz einem leichten Hang zum Übergewicht wirkt er durchtrainiert. Ein langer schwarzer Vollbart, um den ihn möglicherweise sogar Andreas Hofer beneidet hätte, lange schwarze Haare. Noch sechs weitere Personen warten vor dem Haus auf der Hungerburg darauf, endlich in den Wald zu gehen und zu trainieren. Insgesamt sind es drei Frauen und vier Männer, alle zwischen 20 und 30 Jahre alt, die sich hier getroffen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gruppe, zu der die meisten gehören, trifft sich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen zum Training, oder um gemeinsam Ausrüstungsgegenstände herzustellen. Jeder von ihnen hat eine Vorliebe für das Mittelalter. Manche interessieren sich für die Darstellung aller Lebensbereiche vergangener Zeiten, sogenanntes Reenactment. Andere kommen nur, weil sie sich für alte europäische Kampfkünste interessieren. &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Vorlage Fechtbücher&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Während des kurzen Marsches durch den Wald zum Übungsplatz stellt Lupo, wie Matthias Michalak von allen genannt wird, die beiden Neulinge des heutigen Tages den Anderen vor. Er erklärt kurz, worum es eigentlich genau geht. Was wir heute über die mittelalterlichen Kampfkünste wissen, bezieht sich hauptsächlich auf Fechtbücher aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Wir versuchen durch das Üben und auch durch Parallelen zu bekannteren, oft asiatischen Stilen, sie zu rekonstruieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schwerter, Säbel, Schilde, Dolche oder Speere sind die Waffen mit denen hier trainiert wird. Natürlich sind sie alle stumpf. Die Gruppe orientiert sich an den Büchern der sogenannten deutschen Schule, beispielsweise von Hans Thalhofer, dessen Werk Albrecht Dürer in Bildform übertragen hat. Allein in und um Innsbruck gibt es mindestens fünf verschiedene Gruppen, die sich mit diesen alten Kampfkünsten beschäftigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Anfang muss bei uns jeder mal zuerst mit dem Anderthalbhänder üben, grinst ein junger Mann, der sich mit Dennis vorgestellt hat, und drückt den Neulingen je ein Schwert in die Hand. Er trägt eine weite Pluderhose und ein Hemd, das er als Tunika bezeichnet. Beides ist selbstgenäht. Als er das Schwert loslässt, spürt man das Gewicht dieser mehr als einen Meter langen Waffe, die Hand sinkt rasch zu Boden. Schön festhalten, ruft Matthias Michalak, die Dinger sind schwer! Er erklärt, dass zuerst jeder die Grundschlagtechniken üben muss, und dabei auch, die Schläge sauber abzustoppen. Erst wenn man ordentlich stoppen kann, darf man mit einem Partner üben. Alles andere wäre zu gefährlich. Er deutet mit ernstem Gesicht auf ein paar blaue Flecken auf seinem Oberarm und an seinem Oberkörper. Lupo trainiert grundsätzlich ohne Schutzkleidung. Da passt man besser auf sich selbst und andere auf, meint er.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Schiesstand und dreynschlagen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Durch das Landlibell von 1511 wurde in der Tiroler Verfassung festgelegt, dass die Tiroler selbst für die Landesverteidigung verantwortlich sind. Dazu mussten die Männer regelmäßig Waffenübungen abhalten, der Grundstein des heutigen Schützenwesens. Auf Schießständen wurde an der Treffsicherheit mit der Büchse und der Armbrust gearbeitet, zumeist sonntags. Zugleich war das Aufmarschieren auf den Schießplatz ein bisschen eine Festivität, und das hat ganz gut zum Sonntag gepasst, erklärt der Historiker &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/ao-univ-prof-dr-franz-heinz-hye-kerkdal/&quot;&gt;Franz Heinz Hye Kerkdal&lt;/a&gt;. Er vermutet, dass sich die Übungen vor allem auf das Schießen allein beschränkt haben dürften. Ein Schütze dürfte als Nahkampfwaffe höchstens einen Dolch besessen haben. Andererseits erlaubte das Landlibell den Tirolern sogar, ein zweischneidiges Schwert zu tragen. Das war überall sonst eigentlich ein Vorrecht des Adels. Dazu kommt die weite Verbreitung der Fechtbücher zu dieser Zeit. In dem Werk von Paul Hector Mair wird sogar auf die Handhabung sogenannter Bauernwaffen, wie zum Beispiel Dreschflegel, eingegangen. Daraus schließt Matthias Michalak, dass durchaus auch die Übung des Nahkampfes um 1511 ein Thema war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Endlich zeigt Lupo gemeinsam mit Dennis den Neulingen auch Verteidigungstechniken. Beim Versuch diese nachzuahmen sieht man schnell, warum zuerst saubere Schläge und das Stoppen geübt werden müssen. Es hat sich eindeutig gelohnt, schwere Motorrad-Handschuhe anzuziehen. Obwohl alle sich bemühen und sehr vorsichtig sind, kommt der eine oder andere blaue Fleck dazu. Mehr passiert aber eigentlich nicht. Wenn jemand nicht aufpasst, hat er beim Training nichts zu suchen, versichert Matthias Michalak.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Schusswaffe abgefeuert war, oder die Entfernung zu gering, musste man eben dreynschlagen, wie es Franz Heinz Hye Kerkdal ausdrückt. Hier kam dann eben auch der Dolch zum Einsatz. Sowohl zur Verteidigung, als auch zum Angriff. Ein Dolch verfügt über eine Parierstange zum Schutz der Hand. Die Länge der zweischneidigen Klinge kann sehr unterschiedlich sein. Er ähnelt einem kleinen Schwert.&lt;/p&gt;
&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;800&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Dolch.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein stumpfer Übungsdolch aus Stahl mit passender Lederscheide.&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zur Verteidigung mit dem Dolch kann man zustechen oder draufhauen. Je nachdem, wie man ihn hält, erklärt Lupo. Verständnislose Gesichter der Neulinge. Lupo nimmt einen Dolch wie ein Schwert in die rechte Hand und bittet Dennis, einen Schlag mit seinem Säbel auf ihn zu zeigen. Er sticht nach der Klinge und tatsächlich fängt er so den Streich zwischen Parierstange und Klinge ab. Das war also zustechen. Nun nimmt er den Dolch verkehrt in die Hand, die Klinge zeigt nach hinten. Dann, als ob er mit seiner Faust von oben auf den Säbel schlagen will, führt er diesmal den Dolch gegen den Angriff. Wieder dient der Winkel zwischen Klinge und Parier zum Schutz der Hand. Die Gruppe übt mit vielen unterschiedlichen Waffen. Damals konnte man ja auch nicht wissen, welche Waffe der Gegner hat, meint Dennis dazu.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Klyatwa Veles&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Mitglieder dieser Reenactmentgruppe haben sich den Namen Klyatwa Veles gegeben. Nach einer alten Gottheit des Handels aus dem russischen Raum, da sie bei ihren historischen Darstellungen einen Schwerpunkt auf die sogenannten Rus-Wikinger aus der Zeit um 1000 n. Chr. legen. Trotzdem üben sie nach den Vorgaben der Fechtbücher der deutschen Schule. Sie glauben, dass sich in diesem Bereich nicht allzuviel verändert haben dürfte. Einem Menschen sind nun einmal nur bestimmte Bewegungsabläufe möglich. Und wenn sie funktionieren, werden sie eben weitergegeben, spekuliert Matthias Michalak. Für diese Vermutung spricht, dass auch der Begründer der, mit 100 Jahren relativ jungen, japanischen Kampfkunst Aikido, Morihei Ueshiba, sehr verwundert gewesen sein soll, als er die Kupferstiche von Dürer gesehen hat. Er konnte sich nicht erklären, warum diese Aikido-Techniken zeigten, die er selbst ja erst 400 Jahre später entwickelt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach mehreren Stunden bricht Lupo das Training ab. Trotz der Blessuren, die die meisten abbekommen haben, sieht man nur lachende Gesichter. Jeder hatte sichtlich Spaß an dem Nachmittag. Dennis meint am Rückweg lächelnd: Warte nur auf den Muskelkater, du bist es ja nicht gewohnt! Er sollte recht behalten.&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Weblinks:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dreynschlag.at/&quot;&gt;Homepage der österreichischen Schaukampfgruppe Dreynschlag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Fechtschule&quot;&gt;Wikipedia-Artikel Deutsche Fechtschule&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.klyatwa-veles.com/&quot;&gt;Klyatwa Veles&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Kampfkunst</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-23T11:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/zwischen-koernerfutter-und-fressgelage/">
    <title>Speis und Trank</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/zwischen-koernerfutter-und-fressgelage/</link>
    <description>&lt;h1&gt;Zwischen Körnerfutter und Fressgelage&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;Von Arno Cincelli&lt;/h3&gt;
&lt;h2&gt;Welche Speisen und Getränke im Jahr 1511 tatsächlich in den Innsbrucker Küchen zubereitet wurden ist nicht sicher belegbar. Experten stellen unterschiedliche Vermutungen dazu an. Einig sind sie sich aber, dass viele Gerichte der heutigen Tiroler Küche sehr ähnlich sein dürften.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;800&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Kueche-um-1500.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Historische Küche aus dem 15./16. Jahrhundert im &lt;a href=&quot;http://www.tiroler-landesmuseum.at/html.php/de/volkskunstmuseum&quot;&gt;Tiroler Volkskunstmuseum&lt;/a&gt;.&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Eine erste Berührung mit erlebbarem Mittelalter stellen häufig sogenannte Mittelalter-Festessen dar, wie sie beispielsweise von der &lt;a href=&quot;http://www.erlebnisgastro.at/ritterkuchl/ritterkuchl.html&quot;&gt;Ritterkuchl&lt;/a&gt; in Hall angeboten werden. Dass diese Gelage eher der Unterhaltung dienen und nicht immer historisch korrekt sind, darüber sind die befragten Experten sich einig. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über den Speiseplan des Adels und der kirchlichen Würdeträger zu Beginn des 16. Jahrhunderts ist viel bekannt. Anders sieht es bei der einfachen Bevölkerung aus. Hier müssen sich Historiker ebenso wie Mittelalter-Darsteller oft auf Mutmaßungen beschränken. &lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Lieber Alkohol als Wasser&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bekannt ist, dass Wein besonders bei den reicheren Bevölkerungsgruppen sehr beliebt war, aber stark gewürzt wurde. In vielen historischen Kochbüchern finden sich Rezepte zum Würzen von Weinen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wahrscheinlich verbreitetste Getränk für die normale Bevölkerung war, neben Wasser und Milch, vor allem das Bier. Das lag besonders daran, dass alkoholische Getränke durch ihre Herstellung weniger gefährlich waren, Krankheiten zu übertragen. Innsbruck hatte laut dem Historiker&lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/ao-univ-prof-dr-franz-heinz-hye-kerkdal/&quot;&gt; Franz Heinz Hye-Kerdal&lt;/a&gt; eine für die Zeit ungewöhnlich gute Wasserversorgung. In Innsbruck kann man sagen, wir waren in gewisser Weise eine Insel der Seligen.  In der Stadt hatte man um 1500 bereits eigene Trinkwasserleitungen, natürlich nicht in die Häuser hinein, so Hye.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/matthias-michalak/&quot;&gt;Matthias Michalak&lt;/a&gt; hat schon mehrere Getränke nach historischen Rezepten hergestellt. Darunter auch Bier, das er nach heutigen Maßstäben als schal, abgestanden und eher säuerlich bezeichnen würde . Auch wenn in historischen Quellen dieser Zeit die Herstellung von Met kaum Erwähnung findet, vermutet er, dass auch dieses Getränk alltäglich war. Da er selbst bereits Erfahrungen mit der Herstellung und Verarbeitung von Honig hat, geht er davon aus, dass wo es Imker gegeben hat, hat es auch Met gegeben. Und auf vielen Höfen dürfte geimkert worden sein.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Alltagsessen und Festtagsschmaus&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Speiszettel der durchschnittlichen Bewohner von Innsbruck, war zumeist sehr einfach. Fleisch wurde nur selten aufgetischt, obwohl es verfügbar war, wie &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/dr-monika-frenzel/&quot;&gt;Monika Frenzel&lt;/a&gt; erklärt. Aber im Allgemeinen war die Zeit schon eine Fress- und Saufzeit. Die Innsbrucker hatten Fleisch, sie hatten viel Fisch aus dem Inn, sie hatten Gemüse, das sich allerdings erschöpft hat in Sauerkraut, Rüben und Kohl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Franz Heinz Hye-Kerdal zweifelt an dieser Reichhaltigkeit. Fleisch war vorbehalten für hohe Feiertage. Man könnte das vergleichen mit der Situation in den letzten Jahren des zweiten Weltkrieges, erinnert er sich an seine Jugendzeit, als ein paar Reste Suppe schon etwas Besonderes für ihn waren. An den Feiertagen wurde dagegen extrem reichhaltig aufgekocht. Hier kam alles auf den Tisch, was sonst nicht möglich war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einigkeit herrschte dagegen bei der Vermutung, dass viele der heute typischen traditionellen Tiroler Gerichte auf diese Zeit zurückgehen. Knödel gab es sicherlich in vielen Varianten, bestätigt Monika Frenzel. Franz Heinz Hye-Kerdal führt die heute bei Törggele-Fahrten beliebte Gerstelsuppe als typisches Beispiel für Körndlfutter auf. Auch Teigwaren, wie z.B. Kaspatzln, waren verbreitet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dagegen wurden manche der beliebten Gerichte dieser Zeit, wie zum Beispiel Krumme Krapfen, weitgehend vergessen. Dabei handelt es sich um einen Teig aus Mehl, Käse und Eiern, der gewürzt und in Hufeisenform in Schweineschmalz herausgebacken wurde. Derartige Rezepte finden sich heute in sogenannten Mittelalter-Kochbüchern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Matthias Michalak bringt es auf den Punkt: Was wir heute aus den Zutaten kochen können, die es damals gab, war auch schon 1511 möglich. Ich glaube, die Menschen damals waren einfallsreicher als wir heute.&lt;/p&gt;

&lt;b&gt;&lt;i&gt;Weblinks&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Herrenspeis-Bauernspeis-Ollapotrida-Mamonia-mittelalterlichen/dp/3936622140/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1308759438&amp;sr=8-1&quot;&gt;Herrenspeis und Bauernspeis von Peter Lutz auf Amazon&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Tiroler-B%C3%A4uerinnen-kochen-Rezepte-original/dp/3706624214/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1308759453&amp;sr=8-2&quot;&gt;Tiroler Bäuerinnen kochen von Maria Gschwentner auf Amazon&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Speis und Trank</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-22T16:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/interview-mit-monika-frenzel/">
    <title>Podcasts</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/interview-mit-monika-frenzel/</link>
    <description>&lt;h1&gt;Eine Fress- und Saufzeit&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;In ihrer Eigenschaft als Leiterin von Per Pedes Stadtführungen® hat sich &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/dr-monika-frenzel/&quot;&gt;Monika Frenzel&lt;/a&gt; eingehend mit der Geschichte Innsbrucks beschäftigt. In diesem Interview geht sie auf die allgemeinen Lebensbedingungen in Innsbruck im Jahr 1511 ein. &lt;/h3&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Monika-Frenzel.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Bild: Per Pedes&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Bild: Per Pedes&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Monika-Frenzel.jpg&apos;,301,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Monika-Frenzel_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Für Monika Frenzel war es eine Zeit, in der die Innsbrucker Bevölkerung im Vergleich zu den Bevölkerungen anderer europäischer Städte ein sehr gutes Leben führen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie bezieht sich auf ihre Stadtführungen, die diese Zeit wieder auferstehen lassen sollen. Weiters spricht sie von der Lebenssituation in Innsbruck, dem Speisezettel der Innsbrucker, Nacktheit und den Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im späten Mittelalter.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Der Podcast wurde von Arno Cincelli gestaltet.&lt;/p&gt;

&lt;object height=&quot;81&quot; width=&quot;100%&quot;&gt; &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17622633&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=99571f&quot;&gt;&lt;/param&gt; &lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt; &lt;embed allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;81&quot; src=&quot;http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17622633&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=99571f&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;   &lt;span&gt;&lt;a href=&quot;http://soundcloud.com/cigarman/interview-mit-monika-frenzel&quot;&gt;Interview mit Monika Frenzel&lt;/a&gt; by &lt;a href=&quot;http://soundcloud.com/cigarman&quot;&gt;cigarman&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;

&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Bilder, die im Interview erwähnt werden:&lt;/h3&gt;
&lt;b&gt;Spielkarten:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Scan: Arno Cincelli&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Scan: Arno Cincelli&quot; width=&quot;129&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Spielkarte-1.png&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;Scan: Arno Cincelli&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Scan: Arno Cincelli&quot; width=&quot;134&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Spielkarte-2.png&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;Scan: Arno Cincelli&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Scan: Arno Cincelli&quot; width=&quot;128&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Spielkarte-3.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Figuren unter dem Goldenen Dachl:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Goldenes-Dachl-1.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Goldenes-Dachl-2.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Goldenes-Dachl-3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Historische Stuben im Volkskunstmuseum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Stube-1.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Stube-2.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Stube-3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Weblinks:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.perpedes-tirol.at/&quot;&gt;Per Pedes Stadtführungen®&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tiroler-landesmuseum.at/html.php/de/volkskunstmuseum&quot;&gt;Tiroler Volkskunstmuseum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Podcasts und Videos</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-22T12:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/dr-monika-frenzel/">
    <title>Dr. Monika Frenzel</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/dr-monika-frenzel/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Bild: Per Pedes&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Bild: Per Pedes&quot; width=&quot;301&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Monika-Frenzel.jpg&quot; /&gt;&lt;h1&gt;Die Hofmarschallin&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;Die Kunsthistorikerin Monika Frenzel ist verantwortlich für themenbezogene Stadtführungen und die Aufführung des Hoffestes in der Innsbrucker Altstadt.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Monika Frenzel ist Kunsthistorikerin und hat an der Leopold-Franzens-Universität studiert. Sie leitet die Kulturvermittlung Dr. Monika Frenzel und organisiert die Per Pedes Stadtführungen®, wenn möglich in historischen Kostümen. So soll ein lebendiger Einblick in die verschiedenen Epochen der Stadt Innsbruck möglich werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein besonderes Augenmerk auf das Leben der Innsbrucker Bevölkerung in der Zeit um 1511 richtet laut Monika Frenzel die Führung Eine anrüchige Geschichte - Innsbrucks Alltag im Mittelalter.  Sie kann telefonisch gebucht werden.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Monika Frenzel hält diese Epoche für eine Zeit relativen Wohlstandes für die Innsbrucker. Sie bezeichnet sie als eine &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/stories/interview-mit-monika-frenzel/&quot;&gt;Fress- und Saufzeit&lt;/a&gt;. Die Küche war einfach, aber durchaus mit der heute typischen traditionellen Tiroler &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/topics/Speis+und+Trank/&quot;&gt;Küche &lt;/a&gt;vergleichbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiters organisiert Per Pedes Stadtführungen® das mittlerweile traditionelle Hoffest vor dem Goldenen Dachl. Die Hoffeste Kaiser Maximilians I. waren auch für die einfache Bevölkerung Innsbrucks eine wichtige Gelegenheit zur Abwechslung, wenn sie diesen auch nur sozusagen als Zaungäste beiwohnen durften. So bietet diese Veranstaltung einen Einblick in das Leben der Innsbrucker um 1511. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die nächsten Hoffeste finden am 4., 11. Und 18. August 2011 ab 20:15 Uhr statt und dauern etwa 90 Minuten. Dabei treten mehr als 70 Darsteller in historischen Kostümen auf.&lt;/p&gt;

&lt;i&gt;&lt;b&gt;Weblink:&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.perpedes-tirol.at/&quot;&gt;Per Pedes Stadtführungen®&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Experten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-22T12:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/ao-univ-prof-dr-franz-heinz-hye-kerkdal/">
    <title>Ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Heinz Hye-Kerkdal</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/ao-univ-prof-dr-franz-heinz-hye-kerkdal/</link>
    <description>&lt;h1&gt;Der Wissenschafter&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;Als Geschichtswissenschaftler leitete Univ.-Prof. Franz Heinz Hye-Kerkdal von 1969 bis 1998 das Innsbrucker Stadtarchiv. Sein Forschungsschwerpunkt war die vergleichende Stadtgeschichte in Tirol und im Alpenraum.&lt;/h3&gt;
&lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;294&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Franz-Heinz-Hye-Kerkdal.jpg&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Auch nach seiner Pensionierung blieb Franz Heinz Hye-Kerkdal einer der bekanntesten Spezialisten für die Geschichte Innsbrucks. Viele seiner Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Zeit um 1511.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein großer Vorteil, den seiner Meinung nach die Innsbrucker Bevölkerung gegenüber den Bewohnern anderer spätmittelalterlicher Städte hatte, war die gute Wasserversorgung. Schon zu dieser Zeit gab es Wasserleitungen von den umliegenden Bergen zu Brunnen im Stadtgebiet. Das erhöhte die Lebensqualität massiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Geschichte der Wasserversorgung beschäftigte sich Franz Heinz Hye-Kerkdal in seinem Buch Geschichte der Wasserversorgung der Landeshauptstadt Innsbruck von 1993. Darin ging er auch auf die Bedeutung der Ritschen ein. Das waren etwa 50 Zentimeter tiefe Kanäle durch die Stadt, ein Vorläufer der heutigen Kanalisation, die aber hauptsächlich zur Bereitstellung von Löschwasser dienen sollte. Diese Ritschen sind auch Thema bei der Per Pedes-Führung Eine anrüchige Geschichte - Innsbrucks Alltag im Mittelalter . In Freiburg im Breisgau, einer Partnerstadt von Innsbruck, kann man heute noch solche Ritschen sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Menschen wurden in Bürger mit gewissen Rechten und Pflichten, sowie in Inwohner die hauptsächlich Pflichten gegenüber der Stadt hatten eingeteilt. Eine dieser Pflichten war seit dem Landlibell 1511 die Verteidigung. Die männlichen Innsbrucker mussten auf den Schießständen ihre Fähigkeiten üben. Das fand in der spärlichen Freizeit der Menschen statt und war der Grundstein des heutigen Schützenwesens. Hye bezweifelt, dass auch ein Augenmerk auf den &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/topics/Kampfkunst/&quot;&gt;Nahkampf&lt;/a&gt; gelegt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tag der Bewohner bestand hauptsächlich aus Arbeit. Neben dem Beruf mussten die Menschen auch viele lebensnotwendige Produkte selbst herstellen. Der Innsbrucker Historiker spricht dabei von Acker-Bürgern, da praktisch jede Familie im heutigen Saggen einen Acker hatte und im Haus auch kleine Nutztiere hielt. Er zieht dabei Parallelen zur Lebenssituation im 2. Weltkrieg, seiner Kindheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Franz Heinz Hye-Kerkdal waren die Bedingungen für die Innsbrucker Bewohner eher karg.  Nur wenige Menschen konnten sich Fleisch leisten, auch wenn es durch die Wochenmärkte verfügbar war. So bestand seiner Einschätzung nach der &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/topics/Speis+und+Trank/&quot;&gt;Speisezettel&lt;/a&gt; für den größten Teil der Bevölkerung aus Milch und Getreideprodukten. Getrunken wurde in der einfachen Schicht zumeist Bier. An Festtagen jedoch wurde groß aufgekocht, hier lebten die meisten Familien weit über ihre Verhältnisse.&lt;/p&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Weblinks:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.uibk.ac.at/geschichte-ethnologie/mitarbeiterinnen/externe/hye.html&quot;&gt;Lebenslauf auf der Homepage der Leopold-Franzens-Universität&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://openlibrary.org/books/OL1219385M/Geschichte_der_Trinkwasserversorgung_der_Landeshauptstadt_Innsbruck&quot;&gt;&quot;Geschichte der Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt Innsbruck&quot; auf Open Library&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Experten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-22T12:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/matthias-michalak/">
    <title>Matthias Michalak</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/matthias-michalak/</link>
    <description>&lt;h1&gt;Der Wikinger&lt;/h1&gt;
&lt;h3&gt;Der Hobbymusiker und Mittelalter-Darsteller Matthias Michalak hat eine Schule für Instrumentenbau besucht. Er beschäftigt sich in seinem Freundeskreis mit der Nachstellung mittelalterlicher Lebensweisen. Der Fachausdruck dafür lautet Reenactment.&lt;/h3&gt;
&lt;img title=&quot;Bild: Angela Tröber&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Bild: Angela Tröber&quot; width=&quot;261&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Matthias-Michalak1.jpg&quot; /&gt;&lt;p&gt;Matthias Michalak betreibt seit etwa acht Jahren Mittelalter-Reenactment. Das bedeutet, er versucht gemeinsam mit Freunden die Lebenssituationen dieser Zeit möglichst wirklichkeitsnahe nachzustellen. Dazu stellt er historische Kleidung, Ausrüstung, &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/topics/Speis+und+Trank/&quot;&gt;Speisen und Getränke&lt;/a&gt; selbst her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Hauptaugenmerk der Gruppe, die sich Klyatwa Veles nennt, liegt auf der Zeit um 1000 n. Chr., aber einige Darstellungsbereiche lassen sich auch auf die Epoche um 1511 übertragen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Höttinger übt mit seinen Freunden den Umgang mit historischen Nahkampfwaffen, also Schwertern, Schilden, Dolchen und Speeren. Hier finden sich viele Berührungspunkte mit der Zeit Kaiser Maximilians I.. Durch das Landlibell waren die Bürger Innsbrucks dazu verpflichtet, selbst für die Verteidigung des Landes zu sorgen. Damit verbunden war die Pflicht, an der Waffe zu üben. Diese Pflicht hatte Einfluss auf die eher spärliche Freizeitgestaltung der Innsbrucker Einwohner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Matthias Michalak vermutet, dass nicht nur der Gebrauch von Schusswaffen erlernt wurde, sondern auch der &lt;a href=&quot;http://innsbruck1511.twoday.net/topics/Kampfkunst/&quot;&gt;Nahkampf&lt;/a&gt;. Und das durchaus auch als eine Art von sportlicher Betätigung. Als Beleg dafür führt er die Fechtbücher der deutschen Schule, beispielsweise von von Hans Thalhofer auf, die auf diese Epoche datiert werden. Die Kupferstiche dieser Bücher stammen von Albrecht Dürer und zeigen einzelne Übungen. Diese Schwertschule fand im 15. Und 16. Jahrhundert Verbreitung über ganz Europa. Sie ist heute eine der Hauptquellen für den Versuch alte europäische Kampfkünste neu zu beleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er gehörte der Musikgruppe Galna Humlor an, die bei den von Per Pedes organisierten Hoffesten auftritt. Der begeisterte Handwerker hat mehrere historische Instrumente selbst hergestellt, darunter verschiedene Saiteninstrumente aber auch Dudelsäcke.&lt;/p&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Weblinks:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Talhoffer&quot;&gt;Wikipedia-Artikel Hans Talhofer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.klyatwa-veles.com/&quot;&gt;Klyatwa Veles&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>cigarman</dc:creator>
    <dc:subject>Experten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 cigarman</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-22T12:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://innsbruck1511.twoday.net/stories/diese-seite/">
    <title>Diese Seite</title>
    <link>http://innsbruck1511.twoday.net/stories/diese-seite/</link>
    <description>&lt;h1&gt;Diese Seite&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Dieses Weblog beschäftigt sich mit der Lebenssituation der Innsbrucker Bevölkerung am Ende des Mittelalters. Kaiser Maximilian I. verabschiedete im Jahr 1511 das Landlibell, das über Jahrhunderte Tirol prägte. Die vorliegende Seite soll diese Phase der Geschichte für den Leser abseits der Geschichtsbücher erlebbar machen.&lt;/h3&gt;

&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; height=&quot;600&quot; alt=&quot;Bild: Arno Cincelli&quot; width=&quot;800&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/innsbruck1511/images/Landlibell.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;
&lt;center&gt;Das Landlibell ist eine Urkunde vom 23. Juni 1511. Es bildete einen Teil der Tiroler Landesverfassung.&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser Seite handelt es sich um ein Projekt im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://www.tirol.wifi.at/eShop/bildungsbausteine.aspx/Medienmacher-Lehrgang-/@/bbnr/301170/ubb/j/zg/Gby/&quot;&gt;&lt;b&gt;Medienmacher-Lehrganges 2010&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, einer Kooperation von &lt;a href=&quot;http://www.tirol.wifi.at/default.aspx&quot;&gt;WiFi-Tirol&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.tt.com/tt/Nachrichten/index.csp&quot;&gt;Tiroler Tageszeitung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wurde als Abschlussprojekt von &lt;b&gt;Arno Cincelli&lt;/b&gt; erstellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt soll auch nach Abschluss des Lehrganges weitergeführt werden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;&lt;i&gt;Weblinks:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Landlibell&quot;&gt;Wikipedia-Artikel Landlibell &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://users.south-tyrolean.net/skrabland/TextLandlibell.htm&quot;&gt;Text des Landlibells in aktuelles Deutsch übertragen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Disclaimer:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Inhalt der Seite&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.&lt;br /&gt;
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